Hast du dich nicht auch schon oft gefragt woher deine Verlustangst und Unsicherheit in deinen Beziehungen kommt?

Verlustangst Auslöser – Die Angst alleine zu sein als Kind

Wo war der Auslöser und warum bist gerade du davon betroffen?

Ich werde es dir sagen: In deiner Kindheit ist deine Verlustangst entstanden.

Abhängigkeit als Kind von der Versorgung der Eltern

Als Kind bist du ausgeliefert, du bist als Kind nicht in der Lage für dein eigenes Essen und Trinken zu sorgen. Du brauchst neue Windeln, frische Kleidung und eine Wohnung oder ein Haus in dem du schlafen kannst.

Eigenes Geld besitzt du nicht, die Währung in der du für das alles sorgen könntest…

Viele vergessen dabei, dass wir Menschen viel mehr benötigen als diese unterste Stufe, bei der es um das reine Überleben geht.

Emotional ausgeliefert an die Eltern

Wir Menschen brauchen Liebe und Geborgenheit. Dafür müssen Eltern da sein, die dir emotionalen Rückhalt bieten oder andere Bezugspersonen, die dich mit Liebe versorgen, weil du alleine kannst dir diese noch nicht geben.

Es gibt keine Anleitung für ein Kind, wie es sich geliebt, geschätzt und vollständig fühlt. Ein Kind muss von Außen mit Liebe und Sicherheit versorgt werden, sonst entstehen sehr tiefe Verletzungen.

Eltern fehlte meist selbst die Liebe in ihrer Kindheit

Die meisten Eltern sind dazu nicht in der Lage, weil sie selbst niemals mit der Liebe versorgt wurden, die es braucht um soviel Liebe in sich zu tragen um bedingungslos Liebe weiter zu geben an das Kind.

Liebe ist keine Währung und sollte das auch niemals sein.

Stell dir jetzt einmal vor:

Du bist mit dem versorgt, was es braucht um zu Überleben, doch du fühlst dich alleine, ungeliebt, deine Eltern sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie sich keine Zeit für dich nehmen (können).

Du fühlst dich verloren und einsam, keiner ist da, der dich an der Hand nimmt und dich auf das Leben vorbereitet.

Die Verlustangst entstand durch fehlende Sicherheit und Mut

Wie sollst du als Kind in der Situation in der Lage sein mutig durchs Leben zu gehen? Du bist klein und schwach, körperlich und auch psychisch.

Jetzt stehst du alleine da als Kind ohne Rückhalt und Perspektive, du kannst nicht weit schauen, du siehst nur dich und die große gefährliche, unsichere Welt vor deinen kleinen Kinderaugen.

Dein einziger Rückhalt sind deine Eltern, Großeltern oder andere Bezugspersonen, die dich mit Essen, Trinken und einer Unterkunft versorgen. Doch genau diese Menschen lassen dich alleine, weil sie zur Arbeit gehen müssen, für den Haushalt sorgen, auch mal zeit für sich selbst brauchen.

Verlustangst aus der Kindheit beeinflusst dich noch heute

Sie wollten dich wahrscheinlich niemals bewusst alleine lassen, in der Unsicherheit, die du bis heute spürst, doch es war so. Du warst klein und sensibel, konntest nicht verstehen, warum du dich mit dir selbst beschäftigen sollst und wie du Herausforderungen alleine bestehen kannst.

Hier ist der Ursprung deiner Verlustangst, die Panik auslöst, die dich lähmt und traurig macht und dich, egal wie alt du mittlerweile bist, wieder das kleine hilflose Kind spüren lässt, dass du mal warst.

Fazit:

In den ersten Jahren in denen du auf der Welt bist als Baby und Kind bist du komplett abhängig von Erwachsenen.

Alleine bist du hilflos und kannst dich selbst nicht versorgen. Das merkt selbst ein kleines Baby und Kind und schreit deswegen, wenn es etwas braucht.

Diese Abhängigkeit kann sich auf die nächsten Jahre stark auswirken in denen du schon Angst verspürst, wenn deine Mutter nur den Raum verlässt, du bekommst regelrechte Todesangst, weil du alleine ja nicht überleben kannst.

Es müssen keine großen Ereignisse sein, es reichen kleine Erfahrungen aus um in dir eine bis heute anhaltende Unsicherheit und Verlustangst auszulösen.

Du hast den Moment dieses “Verlassen werden” aus der Sicht eines Erwachsenen, mit deinem Erwachsenen-Ich verpasst. Du handelst in dem Moment in dem du Angst hast verlassen zu werden wie ein kleines Kind, das abhängig von der Liebe der Mutter/des Vaters oder anderen Erwachsenen ist.

Du hast genug Nahrung, ein Dach über dem Kopf, aber die Sehnsucht nach Liebe durch andere ist da, du fühlst dich selbst noch zu schwach um dich selbst zu lieben oder willst es nicht zulassen. Du hast vielleicht auch gelernt, dass “Eigenlob stinkt” oder ähnliche schwachsinnige Sprüche, die dich dein Leben lang schon begleiten.

Nur wenn du selbst mental stark bist, bist du überhaupt in der Lage ehrlich, bedingungslos und frei zu lieben. Sonst hat das viel mehr mit einem Abhängigkeitsverhältnis und Austausch von Bedingungen zu tun.

“Wenn du mich nicht so liebst wie ich das will, dann gebe ich dir auch keine Liebe und ignoriere ich dich.” “Verhalte dich so, wie ich es will und dann bekommst du Aufmerksamkeit von mir, machst es es nicht, entziehe ich dir meine Liebe.”

So krank wie es sich liest, wenn man es ausgeschrieben siehst, genauso ist es auch. Leider ist es der Alltag für viele Paare und es ist sehr erschreckend.

Verlustangst entsteht in deiner Kindheit
5 (100%) 1 vote

1 KOMMENTAR

  1. Sehr gut beschrieben….meine Kontrollsucht ist schon so stark ausgeprägt, dass ich gar keine Beziehungen mehr eingehe, weil es mich selbst viel zu sehr stresst. Keiner macht sowas freiwillig ….

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here